Internationale Solidarität (InterSoli) – mehr als ein Arbeitskreis

Seit 1982 gibt es in der IG Metall-Geschäftsstelle Wolfsburg den Arbeitskreis InterSoli. Er stellt Verbindungen mit den Gewerkschaftshäusern an den Konzernstandorten von Volkswagen her, pflegt sie und baut sie durch einen ständigen Informationsaustausch aus.

Ging es am Anfang von InterSoli um die Unterstützung von Gewerkschaftern in diktatorischen Systemen wie in Brasilien oder den Kampf gegen die Apartheit in Südafrika – also um die Durchsetzung von Gewerkschaftsrecht und damit Menschenrechten, hat sich hat sich die Arbeit von InterSoli in den letzten Jahren gewandelt. Gewerkschafter aus aller Welt diskutieren miteinander über Gewerkschaftsrechte, Mindestlöhne und Leiharbeit. Junge IG Metaller tauschen sich mit ihren gleichaltrigen Kolleginnen und Kollegen aus Südamerika und anderen Ländern über Ausbildung und Perspektiven der jungen Generation aus. Vertrauensleute und Betriebsräte machen sich Gedanken über die Zukunft der Arbeit und die zunehmende Digitalisierung des Lebens. InterSoli bietet somit den Gewerkschaftern aus Deutschland, Europa und der Welt ein breites Angebot an Themen.

Die Volkswagenwelt ist mit mehr als 600 000 Beschäftigten sehr komplex geworden. Deshalb begleitet und unterstützt InterSoli die Arbeit der Betriebsrats- oder Gewerkschaftsgremien an den Konzernstandorten in aller Welt. „Das ist die große Stärke unseres Netzwerks. Hohe Organisationsgrade, eine gute Vernetzung und das solidarische Miteinander unter Freunden im InterSoli-Netzwerk, das sind die Zutaten für gelebte internationale Solidarität!“, sagt Hartwig Erb, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg und ergänzt: „Das ist ein klarer Vorteil gegenüber dem Unternehmen, denn wir stehen nicht in Konkurrenz zueinander sondern im offenen, freundschaftlichen Dialog mit unseren Freunden in der Welt.“

Kontakt / Ansprechpartner des AK InterSoli

Meldungen

Intersoli/MOE

Erfahrungsaustausch in St. Petersburg

  • 15.11.2012
  • Aktuelles, VW, InterSoli

Zu einem dreitägigen Erfahrungsaustausch trafen sich Gewerkschafter aus Russland und Deutschland vom 31.10. bis 3.11.2012 in St. Peterburg. Die Gewerkschafter der MPRA von Volkswagen aus Kaluga und Ford in St. Petersburg diskutierten mit Hartwig Erb, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg, Flavio Benites und Joachim Fährmann - beide politische Sekretäre der IG Metall Wolfsburg, über die aktuelle Situation der Gewerkschaften in Russland. Dabei spielte die geplante Verschlechterung der Arbeitsgesetzgebung für russische Gewerkschaften eine große Rolle.

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Solidarität mit Protestierenden in Europa

"Wir stehen an Eurer Seite"

  • 15.11.2012
  • Aktuelles, VW, InterSoli

Bernd Osterloh und Frank Patta bekunden den Kolleginnen und Kollegen, die in Europa gegen ungerechte Sparpolitik und Angriffe auf Arbeitnehmerrechte protestieren, die Solidarität der Volkswagen-Belegschaften.

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Zehnjähriges Jubiläum von InterSoli MOE

  • 09.11.2012
  • Aktuelles, InterSoli

Im Gewerkschaftshaus der IG Metall Wolfsburg waren am Wochenende 50 Gewerkschaftsmittglieder von Volkswagen Standorten aus Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Russland zu Gast.

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Kundgebung Motor Polska Polkowice

  • 22.10.2012
  • Aktuelles, VW, InterSoli

Eine dreiköpfige Wolfsburger Delegation reiste spontan am 20. Oktober zur Unterstützung der polnischen Kolleginnen und Kollegen des Motorenwerkes in Polkowice nach Polen. Nach viereinhalbstündiger Fahrt wurden sie freundschaftlich von Dariusz Dabrowski, dem Vorsitzenden der Solidarnosc bei Motor Polska empfangen.

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Großdemonstration in Madrid gegen die Auswirkungen der Eurokrise in Spanien

  • 27.09.2012
  • Aktuelles, InterSoli

Das "WIR-Magazin" sprach vor der Großdemonstration am 15. September in Madrid mit dem, spanischen Gewerkschaftskollegen Javier Pacheco, Vorsitzender der FED-Metall CC.OO - Catalunya und Mitglied im Ibero-amerikanischen Netzwerk.

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