#GeschlossenWeltoffen

Jüdisches Leben in Musik, Diskussion und Ausstellung

  • 04.08.2021
  • Aktuelles, Bildergalerie

WIR feiern in diesem 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Möglichst viele Menschen sollen die Gelegenheit bekommen, jüdischer Geschichte zu begegnen und ebenso den Alltag jüdischer Menschen in Wolfsburg besser kennenzulernen.

In diesem Zusammenhang zeigen das Bildungshaus, der Stadtjugendring Wolfsburg und WIR, gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Schulterschlusses der Demokraten, auf der Porschestraße die Wanderausstellung „Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“. Dokumentiert werden darin die Schicksale von 17 deutsch-jüdischen Sportlerpersönlichkeiten. Sie waren Idole ihrer Zeit. Olympiasieger, deutsche Meister, Weltrekordler. Und allen ist eins gemeinsam: Nach der Machtergreifung der Nazis wurden die Spitzensportler ausgegrenzt, verfolgt, vertrieben, ermordet. Weil sie Juden waren.

Bei der Ausstellungseröffnung blickte Flavio Benites auf „ein großes Netzwerk von Menschen, die zusammenhalten und sich für Vielfalt, Respekt und Toleranz einsetzen.“ Lobend hob unser 1. Bevollmächtigter das Engagement von Mechthild und Alfred Hartung sowie Gisela Rühl hervor. „Nicht nur jetzt, sondern schon seit vielen Jahren.“ Flavio appellierte: „Wir müssen zeigen, dass in unserer Gesellschaft kein Platz ist für Barbarei und Vergessen!“

Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration, erklärte, dass jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland, gestern wie heute, auch heiße: „Lebendigkeit, Spaß und Freude.“ Die Dezernentin erteilte antisemitischen Anfeindungen eine strikte Absage und forderte: „Arbeiten wir für den Zusammenhalt!“

Die Wanderausstellung in der Fußgängerzone wird durch viele unterschiedliche Veranstaltungen begleitet. Mit jeder einzelnen Aktion setzen WIR – bis zum 29. August 2021 – ein deutliches Zeichen gegen Extremismus und Rassismus. Ein kontinuierlicher Einsatz für eine weltoffene, tolerante und faire Gesellschaft hat nicht nur bei der IG Metall Wolfsburg einen hohen Stellenwert. Deshalb ist es ein Geschenk, dass sich in unserer Stadt der Schulterschluss gegründet hat – WIR alle stehen für „geschlossen-weltoffen“!

Wichtiger Bestandteil des Schulterschlusses sind auch die jüdischen Gemeinden in Wolfsburg: Rabbiner Yakov Yosef Harety und Dimitri Tukuser, die nicht nur das Begleitproprogramm, sondern auch unsere Stadtgesellschaft prägen.

Ein großes Dankeschön geht auch an viele zivilgesellschaftliche Akteure: Die Arbeitskreise und die Wohnbezirke der IG Metall Wolfsburg, die Migrantenvertretung und die VKL von Volkswagen sowie die Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN.

Mehr Infos zum gesamten Veranstaltungsprogramm auf der Seite http://geschlossen-weltoffen.de/aktuelles


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