AngestelltenForum - Beteiligen, Mitmischen, Mitentscheiden

Die IG Metall noch transparenter machen

Beteiligen, mitmischen, mitentscheiden – Angestellte wollen und sollen sich stärker in die Politik der IG Metall einbringen. Dies ist der Ansatz des AngestelltenForums, das seit Oktober 2007 zahlreiche Diskussions- und Informationsforen veranstaltet hat.

Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Angestelltenbereichen haben sich zu einer Arbeitsgruppe zusammengetan. "Meister, Informatiker, Finanzleute, Sekretärinnen, Planer und Entwickler sitzen zusammen am Tisch und diskutieren", berichtet Markus Stief von der Vertrauenskörperleitung bei Volkswagen. Viele dieser Kolleginnen und Kollegen fühlen sich und ihre Interessen innerhalb der Gewerkschaften nicht ausreichend vertreten, ergänzt Edmond E. Worgul, VW-Betriebsrat und Sprecher des IG Metall-Angestelltenausschusses.

AngestelltenForum am 08.02.2018

Agile Arbeit – weiter im Trend

  • 13.02.2018
  • Aktuelles, Angestellte

Wolfsburg - Immer mehr Beschäftigte arbeiten mit „agilen Methoden“. Ein Trend, der aus der Softwareentwicklung in viele Büros mehr und mehr Einzug nimmt. Von "agilen Methoden" versprechen sich Unternehmen mehr Flexibilität in Zeiten von Digitalisierung und steigender Komplexität und Geschwindigkeit in der Entwicklung und Produktion.

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"Wir müssen den Angestellten, die Strukturen der IG Metall transparenter machen", nennt IG Metall-Angestelltensekretärin Sandra Bollen ein Ziel. Ihnen müsse bewusst sein, an welchen Stellen sie sich einbringen können. Beispielsweise in der Tarifpolitik. Worgul: "Angestellte wollen berufliche und entgeltliche Perspektiven sehen. Das müssen wir stärker als bisher in unserer Arbeit berücksichtigen." Tarifpolitik für Angestellte und Karriereentwicklungen sind daher auch zwei der Themen in den geplanten Foren.

Angestellte spielen in der Automobilwirtschaft eine zunehmend bedeutendere Rolle. Bei Volkswagen am Standort Wolfsburg sind bereits 18.000 Kolleginnen und Kollegen in klassischen Angestelltenberufen tätig. Sie noch intensiver in die Arbeit einzubinden, ist für die IG Metall letztendlich auch eine "Überlebensfrage". Deshalb will man eine weitergehende Betreuung auch über die Foren hinaus organisieren, so Vertrauensmann Udo Vongehr. Wie - das müssen die Beteiligten selbst entscheiden.


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