Besseres Wetter und hohe Beteiligung

Winterwanderung 2012

  • 08.03.2012
  • Ortsteil Ost

Am Sonntagmorgen, den 26. Februar 2012 ging nach dem Aufstehen der erste Blick nach Oben um zu erkunden, wie das Wetter wird. In den frühen Morgenstunden hatte es noch heftig geregnet. Es drohte also wieder eine verregnete Winterwanderung. Im letzten Jahr waren wir bis auf die Haut durchnässt worden.

Aufbruch

Angemeldet hatten sich etwa 50 Interessierte und eine Handvoll Kinder. Um 10:00 Uhr am Haus der Vereine in Vorsfelde sollte es losgehen. Der Himmel hatte sich etwas aufgehellt und eingefunden hatten sich 60 Erwachsene und 10 Kinder. Vom Auszubildenden bis zu den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen war alles vertreten.

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Referent und Ortskundiger war, wie im letzten Jahr, Michael Kühn vom Naturschutz Bund (NABU).

Wir machten uns also gemeinsam auf durch die Kötherwiesen zum Allersee. Anhand der, in dieser Jahreszeit typisch, vernässten Wiesen erläuterte unser Referent den früheren Wasserlauf der Aller. Sie mäanderte durch die Wiesen. Heute ist sie wie mit dem Lineal gezogen. Eine unnatürliche Situation, die es zu verändern gilt. Planungen dazu soll es bereits geben. Die Wiesen sind heute Nahrungsgebiet für den Schwarzstorch. Angehalten wurde an dem Naturdenkmal, der alten Eiche. Wenn man weiß, dass von einer einzelnen Eiche 500 Tierarten leben und ihren Lebensraum haben, macht die Artenzahl von 5 bei einer Kastanie den Unterschied der einzelnen Baumarten deutlich.
Durch die Niederung ging es weiter auf den Spuren des Bibers. Fachkundige Augen verraten den Menschen, wo sich die Tiere versteckt halten und wie sie die Wasser- und Wiesenlandschaft für sich nutzen und nach ihren Interessen gestalten. An kleinen Spuren in der Landschaft ist für Fachleute erkennbar, dass auch in unsere Region der Wolf aus dem Osten eingewandert ist und die Region durchwandert auf dem Weg nach Westen.

Am Allersee wurden die Bollerwagen bei einer Rast "geplündert". Für die kleinen gab es heißen Kakao und für die Großen heißen Kaffee, Schmalzbrote und Gurken. Das Wetter wurde immer besser, so dass die Runde beim Rückweg in Gespräche vertieft war und gar nicht merkte, dass der schöne gemeinsame Spaziergang schon vorbei war. Im Vorjahr mußten sich Groß und Klein vor dem heftigen Regen schützen. Da es sich ja um eine Grünkohlwanderung handelte, lag es nahe sich beim Griechen in der Kupferkanne mit den vorbestellten Grünkohl mit Bregenwürsten und Kassler zu versorgen. Kinder bekamen die beliebten Pommes.

Der Ortsteilleiter Uwe Rosowski bedankte sich herzlich bei der fachkundigen und lehrreichen Führung durch Michael Kühn. Er wies noch auf die geplante Veranstaltung hin: Thema "die aktuelle Finanzkrise" und auf den Bildungsurlaub zur "Regionalen Geschichte" in diesem Frühjahr.

Zu beiden Veranstaltungen wird noch gesondert eingeladen. Eine gelungene Veranstaltung des Ortsteils Ost ging zu Ende, diesmal mit gutem Wetter.


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