IG Metall Wolfsburg
24.03.2026 | Die Internationalen Wochen gegen Rassismus fanden in diesem Jahr vom 16. bis 29. März statt. Die IG Metall Wolfsburg beteiligte sich erneut mit einer eigenen Veranstaltung unter dem Motto „Talk & Dance“ – diesmal im Gewerkschaftshaus.
Das Konzept ging voll auf: Der Abend war sehr gut besucht und bot ein abwechslungsreiches Programm aus Information, Begegnung und Musik. Zu Beginn stellte Gewerkschaftssekretärin Esra Erkan die Frage, wer im Raum migrantische Wurzeln habe. Schnell wurde deutlich: Nahezu jede und jeder von uns trägt eine Einwanderungsgeschichte in sich – wenn man einige Generationen zurückblickt. Daraufhin würdigte Burcu Sicilia das große Engagement der Kolleginnen und Kollegen. Sie hob hervor, wie viel Herzblut der Migranten-Arbeitskreis gemeinsam mit der VW-Migrantenvertretung in die Vorbereitung des Abends gesteckt hat.
Impulse aus der Rassismusforschung
Der informative Teil des Abends startete mit einer Keynote des Wissenschaftlers Roman Koska Aslan vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung e. V. Er stellte aktuelle Befunde aus der Rassismusforschung vor und machte deutlich, dass dieses Forschungsfeld in Deutschland noch immer zu wenig Beachtung findet. Wenn Integration ernsthaft gelingen solle, müsse sich bereits in der Forschung dazu etwas verändern.
Musik, Begegnung und Miteinander
Im Anschluss erwartete die Gäste ein musikalisches Highlight: Die elfköpfige Band „New Soul Generation“ begeisterte mit einem energiegeladenen Live‑Programm aus Soul, Funk und modernen Einflüssen. Danach lud der Arbeitskreis zu einer Party mit DJ Taboa ein – ein offenes Angebot, das Raum für Gespräche und gemeinsames Miteinander bot.
Spenden für einen guten Zweck
Wie in den Vorjahren gingen die Spendenerlöse an wohltätige Organisationen und soziale Projekte in der Region. Im Jahr 2026 wird das Frauenhaus Wolfsburg e. V. unterstützt.
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