Schulterschluss der Wolfsburger Demokraten

IG Metall sammelte 1.200 Unterschriften für Wolfsburger Erklärung

06.02.2015 | "Viele unserer Mitglieder haben die Wolfsburger Erklärung unterschrieben", so Hartwig Erb, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg. "Damit setzen sie ein Zeichen für ein solidarisches Miteinander. Religion kann nicht als Begründung für Kriminalität und Extremismus herhalten. Das ist Missbrauch."

Erb weiter: "Die Wolfsburger Stadtgesellschaft, egal ob gläubig oder nicht, hat diese Wolfsburger Erklärung unterzeichnet. Viele Unterschriften kamen vom Vertrauenskörper Volkswagen. Wir verstehen die Unterzeichnung als Legitimation zum Handeln. Aufgrund von Krieg und Vertreibung suchen momentan viele Menschen aus anderen Nationen und mit unterschiedlichsten Religionszugehörigkeiten Schutz in Wolfsburg. Die IG Metall will sich ganz konkret dafür einsetzen, dass Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Sie sollen in unserer Stadt eine Perspektive haben."