Gleiches Geld, gleiche Chancen – jetzt!

04.11.2025 | Jedes Jahr wird vom Jahresende zurückgerechnet, ab wann Frauen bei gleicher Qualifikation quasi unentgeltlich arbeiten. In diesem Jahr ist das der 4. November – der Tag der betrieblichen Entgeltgleichheit. Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt immer noch 16% weniger als ihre männlichen Kollegen. Selbst bei gleicher formaler Qualifikation und ansonsten gleichen Merkmalen beträgt der Entgeltunterschied immer noch sechs Prozent.

Bild: GettyImages / fotografixx

Die Gründe dafür sind vielschichtig. Insbesondere eine familienbedingte Erwerbsunterbrechung und der anschließende Wiedereinstieg in Teilzeit sind ein Grund. Frauen arbeiten häufiger in Dienstleistungsbereichen mit niedrigerem Gehaltsniveau. Frauen in Führungspositionen sind in Deutschland weiterhin in der Minderheit.

Uns als IG Metall ist das Thema Entgeltgleichheit besonders wichtig. Hier bleibt auch die Politik gefordert. Beispielsweise durch die Überführung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie bis Juni 2026 in deutsches Recht oder die Erhöhung der Tarifbindung. Denn Tarif wirkt: In tarifgebundenen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie ist die Entgeltlücke deutlich kleiner als in Betrieben ohne Tarifbindung. Das ergab eine Sonderauswertung des Statistischen Bundesamts für die IG Metall. Frauen mit Tarifvertrag verdienen demnach pro Stunde 10,55 Euro mehr als ihre Kolleginnen ohne Tarifvertrag.

Anlässlich des Tages der betrieblichen Entgeltgleichheit möchten wir unsere Kolleginnen mit einem Onlineangebot unterstützen. Wir laden herzlich ein, an den folgenden zwei Online-Seminaren teilzunehmen:

  • Von der Altersvorsorge zur Altersvorfreude – Finanzielle Bildung für Frauen
    am 20.11.2025 von 16:00-17:30 Uhr
  • Mein Entgelt – Meine Möglichkeiten
    am 24.11.2025 von 16:00-17:30 Uhr

Weitere Informationen zum Aktionstag, den Seminaren und eine Anmeldemöglichkeit findet ihr im Flyer (siehe unten), unter https://forms.office.com/e/36UiVncm8U und Tag der betrieblichen Entgeltgleichheit.

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