IG Metall Wolfsburg
01.04.2026 | Die Tradition des Ostermarsches reicht bis ins Jahr 1958 zurück. Damals demonstrierten im englischen Aldermaston erstmals Friedensaktivistinnen und -aktivisten des Anti-Atom-Bündnisses gegen die nukleare Aufrüstung. Die Bilder der mehrtägigen Protestzüge prägten die internationale Friedensbewegung – und zwei Jahre später erreichte die Idee auch Deutschland.
1960 fand hierzulande der erste Ostermarsch statt. Bürgerinnen und Bürger zogen drei Tage lang durch die Städte, um ein klares Zeichen gegen atomare Bewaffnung und für eine Politik des Friedens zu setzen. Seither hat sich der Ostermarsch zu einem beständigen Symbol für Abrüstung, Antimilitarismus und gewaltfreie Konfliktlösungen entwickelt. Jahr für Jahr gehen Menschen in ganz Deutschland auf die Straße, um für Frieden, Diplomatie und das Ende weltweiter Kriege zu demonstrieren. Angesichts der anhaltenden Konflikte – vom Krieg in der Ukraine bis zu den kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten – hat diese Bewegung nicht an Aktualität verloren. Im Gegenteil: Die Ostermärsche 2026 finden in einer Zeit statt, in der das Thema Frieden weltweit von großer Dringlichkeit ist.
IG Metall: Für Frieden – Für Abrüstung – Für Solidarität
Die IG Metall unterstützt seit vielen Jahren die Anliegen der Ostermärsche. Als Gewerkschaft setzen wir uns für eine friedliche Welt und eine globale Abrüstungspolitik ein. Was uns zusätzlich verbindet: Wir sind Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der regelmäßig zu Ostermärschen aufruft. Traditionell schließen sich viele Metallerinnen und Metaller diesen Protesten an – und auch 2026 rufen wir unsere Mitglieder dazu auf, gemeinsam mit der Friedensbewegung ein kraftvolles Zeichen zu setzen.
Ostermärsche 2026: Veranstaltungen in Deiner Region
Auch in diesem Jahr finden zahlreiche Ostermärsche statt, darunter mehrere in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Den nächstgelegenen Ostermarsch in Deiner Region findest Du hier: Alle Infos zu den Ostermärschen 2026 der Friedensbewegung | Netzwerk Friedenskooperative
Gemeinsam ein Zeichen setzen
Die Ostermärsche erinnern uns daran, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist – und dass gesellschaftlicher Druck politische Veränderungen bewirken kann. Gerade in einer Welt voller Konflikte braucht es Menschen, die auf diplomatische Konfliktlösungen hinwirken und verstärkte Anstrengungen unternehmen, um neue Abrüstungs-, Rüstungskontroll- und Rüstungsexportkontrollinitiativen auf den Weg zu bringen. Die IG Metall ruft alle Mitglieder dazu auf, sich den Ostermärschen 2026 anzuschließen. Lasst uns gemeinsam demonstrieren und ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Zukunft setzen.
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