Gemeinsame Aktion für Vielfalt und Toleranz

Ein Regenbogenbus für Wolfsburg

  • 14.05.2021
  • Aktuelles, Bildergalerie

Als besonderer Hingucker wird ein Regenbogenbus in den nächsten sechs Monaten auf Wolfsburgs Straßen unterwegs sein. Der in Regenbogenfarben beklebte Bus der Wolfsburger Verkehrs-GmbH ist ein Gemeinschaftsprojekt auf Initiative des Gleichstellungsreferats der Stadt Wolfsburg. Es handelt sich hierbei um eine Aktion im Rahmen der Wolfsburger Woche für Vielfalt und Toleranz vom 17. bis zum 23. Mai. Mit dem Bus soll stadtweit für eine offene und tolerante Gesellschaft geworben und das Thema Vielfalt im Alltag sichtbar gemacht werden.

Christian Matzedda

"WIR als IG Metall Wolfsburg unterstützen das Anliegen all derer, die in der ‚Wolfsburger Woche für Vielfalt und Toleranz‘ darauf aufmerksam machen, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt, sondern das Leben so vielschichtig ist, wie die Farben des Regenbogenbusses. Das Leben ist bunt. Deshalb rufe ich dazu auf, Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind und Toleranz zu zeigen oder diese zu lernen“, betont Christian Matzedda, Zweiter Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG Metall Wolfsburg.

Die Woche wird von der AIDS-Hilfe Wolfsburg e.V. ausgerufen. Der Regenbogenbus ist eine Aktion, mit der sich die Stadt Wolfsburg, federführend durch das Gleichstellungsreferat, beteiligt. Das Projekt ist in Zusammenarbeit mit der Stadtwerke Wolfsburg AG, der Volkswagen Belegschaftsstiftung, der IG Metall, dem Integrationsreferat und der Jugendförderung umgesetzt worden. „Die Stadt Wolfsburg positioniert sich seit Jahren für Respekt und gegen Diskriminierung. Es ist ein wichtiges Zeichen, dass sich so viele verschiedene Partner*innen an dem Regenbogenbus beteiligen“, sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Gemeinsam setzen wir so ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und für Offenheit und Toleranz.“

An der Gestaltung des Regenbogenbusses haben Schüler*innen der Eichendorffschule maßgeblichen Anteil. Die Vorlage für den Regenbogenbus wurde auf Grundlage eines digitalen Workshops von und mit den Schüler*innen entworfen. „Es ist toll, dass die Gestaltung des Busses partizipativ mit einer Schulklasse der Eichendorffschule entstanden ist“, so Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration. „Die Schüler*innen werben mit ihren Statements für Offenheit, Vielfalt und Respekt in der Stadtgesellschaft und wirken so der Stigmatisierung entgegen.“

Dass der Regenbogenbus die nächsten sechs Monate im Linienbetrieb eingesetzt wird und damit über die Aktionswoche hinaus unterwegs sein wird, freut Antje Biniek, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt: „Mit dem Bus können wir Vielfalt im alltäglichen Stadtbild sichtbar machen. Ich bin der Überzeugung, dass wir uns gemeinsam für eine respektvolle und bunte Gesellschaft engagieren müssen – dabei sollten wir den Fokus immer auf unsere demokratischen Werte lenken. Mit dem Bus wollen wir auch auf das Thema Vielfalt aus Sicht junger Menschen aufmerksam machen.“


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