IG Metall Wolfsburg
26.01.2026 | Ende Januar besuchten wir die Gedenkstätte „Feldscheune Isenschnibbe“ in Gardelegen. Metallerinnen des Wohnbezirks Sassenburg waren in Kooperation mit Gewerkschafterinnen aus dem Wohnbezirk Boldecker Land sowie dem Arbeitskreis AntiFa vor Ort.
Die Feldscheune Isenschnibbe ist Teil der grausamen nationalsozialistischen Verbrechen der letzten Kriegstage 1945 – deren Geschichte uns zutiefst bewegte. Die Scheune befindet sich am Stadtrand von Gardelegen in Sachsen-Anhalt und ist heute eine zentrale Gedenkstätte für die Opfer des Massakers vom 13. April 1945.
Am Abend des 13. April 1945 wurden mehr als 1.000 KZ-Häftlinge – vor allem aus den Konzentrationslagern Mittelbau-Dora, Neuengamme und weiteren Außenlagern – in die Feldscheune getrieben und dort ermordet, indem die Scheune in Brand gesetzt wurde. Die Opfer stammten aus vielen europäischen Ländern und waren zuvor auf Todesmärschen und Transporten in Richtung Norden unterwegs.
Um der Opfer dieser Gräueltaten zu gedenken, legten wir am Ende unserer Besichtigung der Feldscheune Kränze nieder und hielten einige Schweigeminuten ab.
Um diesen bewegenden und sehr emotionalen Tag mit vielen Eindrücken miteinander teilen und reflektieren zu können, kehrten wir auf dem Rückweg in Richtung Heimat zu einem Essen im Restaurant „Syrtaki“ in Osloß ein, um miteinander über das Erlebte sprechen zu können: Gegen das Vergessen.
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