
Die IG Metall bei Volkswagen
Betriebsrat Volkswagen Wolfsburg
Externer Link zum Betrieb
Homepage Volkswagen AG
Die automobilen Antriebskonzepte werden sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln und verändern. Neben verbrauchsreduzierten Verbrennungsmotoren werden Elektroantriebe eine zunehmende Bedeutung erlangen. Vor diesem Hintergrund hat die IG Metall das Betriebsräte-Netzwerk Elektromobilität gegründet.
"Das VW-Gesetz ist ein Stabilitätsanker in volatilen Zeiten", sagte Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall in Frankfurt. Huber warnte die EU-Kommission davor, das VW-Gesetz erneut in Frage zu stellen. Trotz heftiger Kritik will die EU-Kommission erneut gegen das VW-Gesetz klagen.
Hannover – Die Entscheidung der EU-Kommission, beim Europäischen Gerichtshof erneut Klage gegen das VW-Gesetz einreichen zu wollen, ist für die IG Metall nicht nachvollziehbar. "Der EU-Binnenmarktkommissar Barnier ist ein neoliberaler Brandstifter. Er will offensichtlich das Erfolgsmodell der erweiterten Mitbestimmung bei Volkswagen aus rein ideologischen Gründen beseitigen und von den eigentlichen Problemen in der EU ablenken", sagte Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie Aufsichtsratmitglied der Volkswagen AG, am heutigen Donnerstag.
Rund 100 Vertrauensleute und Betriebsräte der IG Metall haben heute spontan vor dem Gewerkschaftshaus in Wolfsburg gegen die Pläne der EU-Kommission protestiert, ein zweites Mal vor dem Europäischen Gerichtshof Klage gegen das VW-Gesetz einzureichen.
Anlässlich des Vorhabens der EU-Kommission, erneut gegen das VW-Gesetz zu klagen, erklärt der 1. Bevollmächtigte der IG Metall am Konzernsitz Wolfsburg, Frank Patta: "Ich bin empört über die Überlegungen der EU-Kommission, das VW-Gesetz erneut vor den Europäischen Gerichtshof bringen zu wollen. Trotz der bitteren Erfahrungen aus der Wirtschafts- und Finanzkrise der letzten Jahre halten die Kommissare an ihrem neoliberalen Irrweg fest."