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Klaus Volkert

Klaus Volkert

Klaus Volkert zur Planungsrunde 53

"Niemand darf sich jetzt zurücklehnen"

"Die Planungsrunde 53 muss ein erster Meilenstein für eine stabile Grundlage zur Sicherung unserer Arbeitsplätze und Standorte sein", so kommentiert Klaus Volkert die im November vom Aufsichtsrat beratene Unternehmensplanung für den Zeitraum von 2005 bis 2009 und die in diesem Zusammenhang beschlossenen Investitionen. Hierin ist u.a. auch der so genannte Compact-SUV enthalten, der als "kleinerer Bruder" des Touareg in Wolfsburg gebaut werden soll.

Eine Garantie auf Erfolg gebe es aber nicht, schränkt der Gesamtbetriebsratsvorsitzende ein. Denn die Rahmenbedingungen, die der Markt setzt, sind äußerst unsicher und speziell in Westeuropa ist kein nennenswertes Wachstum des Marktes zu erwarten. "Die Planungsrunde ist eine Zielsetzung, die ständig mit Leben erfüllt und an die sich immer schneller wandelnden Bedingungen angepasst werden muss."

Deshalb warnt Klaus Volkert vor der Illusion, man könne sich nach der Tarifrunde entspannt zurücklehnen. Das Unternehmen müsse wieder in eine bessere Ertragslage kommen, um die finanziellen Voraussetzungen für die Zukunftsaufgaben zu sichern, so Volkert. Dazu benötige man Produkte, die nicht nur gut sind, sondern auch kostengünstig produziert werden können und mit denen man folglich Geld verdienen könne. "Die Beschäftigten sind mit ihrem Verzicht auf Einkommenszuwächse und der damit verbundenen Senkung der Arbeitskosten in Vorleistung getreten; jetzt sind Vorstand und Management im Rahmen ihrer Verantwortung am Zug", fordert Klaus Volkert. Deshalb unterstreicht er die dringende Notwendigkeit, die Arbeitsorganisation und die Fertigungsabläufe ständig zu verbessern sowie potentielle Störungen systematisch zu vermeiden - und zwar von der Konstruktion bis zur Auslieferung.

Eine Folge der Tarifrunde sei - so der Gesamtbetriebsratsvorsitzende - dass die unternehmerische Leistung des Managements zur Zukunftssicherung jetzt noch stärker gefordert sei, nachdem auf der Personalkostenseite eine erhebliche Entlastung erzielt werden konnte. Managerschelte allein reiche aber nicht aus. Volkert sieht die Gewerkschaften, Betriebsrat und Vertrauensleute in der Mitverantwortung: "Wir müssen die Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen des jetzt ausgehandelten Tarifvertrages verantwortungsvoll und entschlossen wahrnehmen".

Die Menschen in Arbeit zu halten, noch mehr Menschen Arbeit zu geben und die Kolleginnen und Kollegen gesund in Rente zu bringen - das sind für Klaus Volkert die Aufgaben der Zukunft: "Wenn wir das schaffen, dann mache ich mir auch keine Sorgen um die Zukunft der IG Metall."


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